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Baustelleninformationen

Nachfolgend werden aktuelle Informationen zur Baustelle aufgeführt. Weiterführende Details können gerne im Rahmen der Bürgersprechstunde, jeden Donnerstag von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr in dem Baucontainer neben Schuppen 6, erläutert werden.

Archäologische Untersuchungen

Die Ausgrabungsarbeiten werden durch ein Archäologenteam begleitet. Einzelne Bodenschichten werden kontrolliert entnommen und begutachtet. Für einen außenstehenden Betrachter, scheinen die Arbeiten in den einzelnen Bauabschnitten still zu stehen. Diese „Stillstandzeiten“ sind geplant um den Archäologen genügend Zeit für Untersuchungen zur Verfügung zu stellen. Die Baufirma springt von einem Baufeld ins Andere soweit die Flächen und jeweiligen Bodenschichten vom Archäologen frei gegeben sind.
Die Experten haben bereits mächtige Findlinge und Backsteine gefunden. Es handelt sich hierbei um Reste der mittelalterlichen Stadtmauer. Des Weiteren wurden diverse hölzerne Rückverankerungen freigelegt und umfassend dokumentiert. Hierbei handelt es sich um Fragmente der alten Kaimauer aus dem 19. Jahrhundert.

Altlasten

Die Bauarbeiten werden auf einem historisch gewachsenen Gelände durchgeführt. Neben archäologischen Funden werden auch Altlasten in dem Boden geborgen. So war z.B. zur damaligen Zeit eine Tankstelle im Projektbereich angesiedelt. Der gesamte Aushub wird daher erst zwischengelagert und beprobt bevor er entsorgt oder wiederverwendet wird. Die Zwischenlagerfläche ist begrenzt und muss im unmittelbaren Umfeld der Baustelle liegen. Die Untersuchung der Proben dauert rd. eine Woche, so dass das Entnahmetempo der Böden durch diese Faktoren beschränkt ist.
Die bisherigen Untersuchungen der Böden haben ergeben, dass ein Großteil belastet ist und fachgerecht entsorgt werden muss.

Leitungen

Die Planung sieht die Reaktivierung eines großen eiförmigen Regenwassersammlers vor. Dieser wurde im Rahmen der Planung auf seine Funktionstüchtigkeit in Teilbereichen untersucht. Im Bauablauf wurden jedoch diverse unbekannte Schadstellen mit Fremdwassereinbrüchen festgestellt. Als Konsequenz wurde das Sanierungsverfahren geändert. Die verlorene Zeit wird aufgeholt.

Auch Unerwartetes kommt Zutage. Im Bauabschnitt zwischen der Engelsgrube und Alsheide wurden diverse Leitungen, wie z. B. eine Gasleitung dicht unter der Oberfläche vorgefunden. Diese wurde erstmal gesichert und wird im Zuge der Baumaßnahme bautechnisch geschützt. Andere Leitungen müssen lage- und höhenmäßig umverlegt werden. Die Bauabläufe werden angepasst um keine Zeit zu verlieren.