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„An der Untertrave“
Vom Holstentor bis Drehbrückenplatz

„An der Untertrave“ vom Holstentor bis Drehbrückenplatz

Im Rahmen der Umgestaltung des westlichen Altstadtrandes sollte die Straße „An der Untertrave“ vom Holstentor/Braunstraße bis zum Drehbrückenplatz im ursprünglich 1. Bauabschnitt neu gestaltet werden. Baubeginn war für Herbst 2016 geplant – ein Bürgerentscheid stoppte die Umbaupläne im Dezember 2016. Im Rahmen der Neugestaltung sollten die 48 Winterlinden durch 60 neue Bäume ersetzt werden, um Platz für eine breite, barrierefreie Promenade an der Kaikante zu schaffen und so die Aufenthaltsqualität am Wasser zu erhöhen. Die Lübecker Bürgerinnen und Bürger entschieden sich gegen diese Pläne.

Das bedeutet: Die Linden bleiben stehen, es finden bis auf weiteres keine Baumaßnahmen „An der Untertrave“ (1. Bauabschnitt) statt. Ob und in welchem Zeitraum dieser Bereich jetzt umgeplant und letztendlich umgebaut wird, war nicht Gegenstand des Bürgerentscheids und wurde somit auch nicht entschieden. Die Fördermittel für den 1. Bauabschnitt sind verloren, eine Entscheidung inklusive der Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel zur Umplanung und zum Umbau wird die Lübecker Bürgerschaft in einem weiteren Verfahren treffen müssen.

Das war geplant:

Wie bereits 2007 an der Obertrave umgesetzt, sollte es auch An der Untertrave bald mehr Platz für alle geben: Entstehen sollte eine rund 12.5 Meter breite Promenade an der Kaikante:

Gleichzeitig sollte die Straße zurückgebaut und eine Radspur geschaffen werden. Dadurch sollte auch mehr Raum vor den Häusern entstehen, so dass:

Mit 15,6 Millionen Euro hatte die Stadt die Umbaumaßnahme An der Untertrave geplant: rund 10,5 Millionen Euro sollten über Fördergelder des Bundes, Landes und der EU, 3,5 Millionen Euro von der Stadt und etwa 1,7 Millionen Euro über Anliegerbeiträge finanziert werden.

Die Gesamtförderung bestand aus 3 unterschiedlichen Förderprogrammen und war in ihrer Zusammensetzung einmalig. Mittel wären gekommen:

Erneute Förderungen in dieser Höhe und Kombination sind in den Folgejahren nicht mehr möglich, da es einzelne Förderungen wie das Programm Nationale Projekte des Städtebaus nicht mehr gibt.

Downloads

Lagepläne Stand Öffentlichkeitsbeteiligung/Z-Bau (April/Mai 2015):

2. Baumbiologisches Gutachten mit Einverständniserklärung

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